Helmstedter - Frauenchor
                                                                     Helmstedter - Frauenchor

2018

 

22.10.2018

Konzert des Helmstedter Frauenchors

Das Jahreskonzert der Helmstedter Chorvereinigung am vergangenen Sonn-tag im Juleum stand wie bereits im vergangenen Jahr unter dem Motto „Wir li(e)ben Musik“. Der Helmstedter Frauenchor unter der Leitung von Marcus Voigt, begleitet von Claudia Michaely am Flügel, sowie der Hartchor der La-demann-Realschule in Helmstedt mit ihrem Chorleiter Dirk Hase, am Flügel unterstützt vom Magdeburger Pianisten Ronald Hensel, wussten zu gefallen. Unterschiedlicher konnte allerdings das Repertoire der beiden Chöre nicht sein. Der Frauenchor wusste sowohl mit Schlagern, gefühlvollen Balladen wie „The Rose“ und „You raise me up“, schwungvoll dargebotenem „Happy and Free“, afrikanischen Songs wie „Shosholoza“, „Sana sananina“, dem Spirituel „Heaven is a Wonderful Place“ als auch mit einem Medley aus dem Musical „Mary Poppins“ stimmlich zu überzeugen. Beim Hartchor, einem vorbildlichen Schulprojekt, das bereits seit zehn Jahren läuft, standen Rock- und Popmusik im Vordergrund mit überwiegend deutschsprachiger Lyrik der Band „Juli“ sowie der für Heavy-Metal bekannten Band „Knorkator“. Elektri-sche Gefühle wurden vermittelt, „Sag es, wie es ist“, „Setz Dich hin“, „Time after Time“ und sogar das sonst von einer Hardcoreband gemiedene Tabu-Wort „Liebe“ spielten eine Rolle. Der gemischt auftretende Jugendchor, weib-liche und männliche Jugendliche waren gleichermaßen in einem optischen Erscheinungsbild vertreten, boten Popmusik vom Feinsten und bereicherten das Konzert des Frauenchors. Zu Ohren und Herzen gehende Lieder, kon-trastreich serviert, belohnte das Publikum mit lang anhaltendem Beifall. Claudia Michaely glänzte auch solistisch mit dem „Moon River“ von Henri Mancini und einer Musik aus der Oper „Porgy and Bess“ von George Gersh-win. Annelie Borstelmann moderierte gewohnt locker und humorvoll, aber auch mit nachdenklichen Tönen den Nachmittag. Sie plädierte für einen bes-seren Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und appellierte dafür, gemein-sam den Himmel bereits auf Erden zu schaffen. Trotz der Tage zuvor in der Zeitung verkehrt angekündigten Anfangszeit des Konzerts tat das dem Besu-cheransturm keinen Abbruch, sämtliche Stühle in der renovierten Juleums-Aula waren besetzt.

 

 

 

Der Hartchor der Lademann-Realschule Helmstedt

 

 

2017

Weihnachtsfeier

13.12.2017

 

 

Weihnachtsfeiern sind ortsüblich

jedes Jahr im Frauenchor,

und wie alle Jahre wieder

nahm zig Ehrungen man vor.

 

Auch verteilte man Geschenke

für Verdienste bei Arbeit,

denn ’nen Frauenchor zu lenken,

braucht es ständig Lust und Zeit.

 

Üppig wurd’ danach getafelt

lecker Gänsebrust, Salat

und zwei Schnitzelvarianten,

Soße hat man nicht gespart.

 

Einen Text man dann vorlas

über ein Lebkuchenherz,

feucht für Oma zum Einstippen,

es war ein makabrer Scherz.

 

Da kurz zuvor gesungen hat

der Chor im Altenheim,

kam zweiter Text gelegen, denn

dort ließ man Chor nicht rein.

 

Senioren probten Aufstand

und wollten endlich Ruh,

sie schufen Barrikaden

und sperrten Türen zu.

 

Kurzum, sie war erheiternd

als kampferprobt’ Geschicht’,

man trank danach Likörchen

und mehr gab’s wirklich nicht.

 

Weil Gaststätte war rappelvoll,

wurde auf Gesang verzichtet,

erst im Januar starten Proben

hat man uns zum Schluss berichtet.

 

Frohe Weihnacht man sich wünschte,

rutschend geht’s ins neue Jahr.

Der Bericht zur Weihnachtsfeier

ist gereimt zwar, dennoch wahr.

 

16.10. Konzert im Helmstedter Juleum mit der Chorgemeinschaft Süpplingen als Gastchor

 

Auf Freunde des Chorgesangs ist Verlass! Das zeigte sich einmal mehr am vergangenen Sonntag anlässlich des Jubiläumskonzerts der Helmstedter Chorvereinigung. Weder das goldene Herbstwetter noch der Landtagswahltermin schreckten die Konzertbesucher ab. Von überall her kamen sie in das Helmstedter Juleum geströmt, das fast aus allen Nähten zu platzen drohte. Als Dankeschön gab es auch gleich ein kleines Begrüßungsgeschenk für jeden Besucher. Chorleiter und zugleich auch erster Vorsitzender Marcus Voigt erinnerte in seiner Begrüßung kurz an die hundertfünfundsechzigjährige Entstehungsgeschichte der Helmstedter Chorvereinigung, aus der der heutige Frauenchor hervorgegangen ist. Alles Frauen in den besten Jahren, die Verstärkung gut gebrauchen können.

 

Mit der „Intrada a capella“, einem Instrumentalstück aus der Barockzeit, und zwei bekannten Volksliedern eröffneten die Sängerinnen des Frauenchors das Konzert. Der diesjährige Gastchor, die Chorgemeinschaft Süpplingen, unter ihrem Leiter Paul Schaban, stieg stimmgewaltig mit dem Santiano-Hit „Hoch im Norden“ ins Programm ein, dem „Katjuscha“, „Was ich Dir wünsche“ und „Groß ist der Herr“ folgten. In der zweiten Programmhälfte überzeugte Süpplingen wieder als homogene Einheit, Sängerinnen und Sänger waren wunderbar aufeinander abgestimmt, am Flügel von Paul Schaban begleitet. Wolfgang Völling wusste als Solist bei „Jerusalem“ und „Ol’ Man River“ zu überzeugen und erntete kräftigen Applaus.

 

Die Solistin Barbara Bölling, ebenfalls Mitglied des Frauenchors, sang inbrünstig aus dem Musical Jesus Christ Superstar „I don’t know how to love him“ sowie später keck den Schlager „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“. Am Flügel wurde sie dabei von der genialen Claudia Michaely begleitet. Hervorragende Vorträge, die reichlich Beifall ernteten. Annelie Borstelmann führte wieder einmal locker und beschwingt durch das Programm, sprach direkt die Zuhörerschaft an und trug so zur heiteren Stimmung des Nachmittags bei. 

 

Der Helmstedter Frauenchor widmete sich gut aufgelegt mit „Have a nice day“ dem Swing, groovte und zeigte mit „Rock for fun“, dass fetzige Rhythmen und Feuer in den Sängerinnen stecken. Udo Jürgens-Lieder wie „Schenk mir noch eine Stunde“, „Ich war noch niemals in New York“, „Griechischer Wein“ oder den Sahne-Song ließ der Frauenchor ebenfalls aufleben. Claudia Michaely ersetzte die sonst bei Jürgens-Konzerten übliche Pepe-Lienhard-Band komplett mit einfühlsamer Piano-Begleitung. Mit einem gesellschaftskritischen und mahnenden „Ihr von morgen“, Marcus Voigt bescherte als Vorsänger allen Anwesenden ein Gänsehautgefühl, klang das wunderbare Konzert aus.

 

 

08.07. Probensamstag

 

An einem frühen Samstagmorgen trafen sich die Sängerinnen mit ihrem Chorleiter im Gemeindehaus der St. Michaelisgemeinde in Helmstedt um ganz intensiv an dem neuen Liedgut für das bevorstehende Konzert im Oktober zu proben. 

Außerdem war Katharina Bosse zu Gast um die Damen stimmlich zu coachen. In Kleingruppen zeigte sie den Sängerinnen wie man richtig atmet und feilte an dem ein oder anderen stimmlichen Problemchen. Das Ergebnis kann sich hören lassen: Immerhin betreut sie den Chor als Stimmbildnerin schon über eine längere Zeit. 

Nach einer Mittagspause - man stärkte sich an mitgebrachten leckeren Salaten und so manch anderer Leckerei - kam die Pianistin Claudia Michaely dazu und man probte die Lieder, welche eine Klavierbegleitung benötigten. 

Nach einem anstrengenden, aber erfolgreichen Tag beendet der Chorleiter Marcus Voigt den Probensamstag und alle gingen kaputt aber gut gelaunt ins Wochenende.


 

Trainingslager in der Musikakademie vom 26.05. bis 28.05. 

 

Ein sommerliches Hoch sorgte beim Helmstedter Frauenchor für beste Stimmung, denn bei herrlichem Sonnenschein ging es, wie bereits in den vergangenen Jahren in Richtung Blankenburg. Zunächst stand die Erkundung Halberstadts mit einer historischen Straßenbahn auf dem Programm. Das Koster Michaelstein bei Blankenburg war für drei Tage wieder Ziel der Reise, um in der Abgeschiedenheit der Musikakademie Sachsen-Anhalts wieder neues Liedgut einzustudieren. Stimmliches Training stand zwar an oberster Stelle, aber auch gemeinsames Feiern kam nicht zu kurz. Bei einer Führung durch das ehemalige Zisterzienser-Kloster Michaelstein erfuhren die Chormitglieder Wissenswertes aus vergangen Tagen. Chorleiter Marcus Voigt zeigte sich hocherfreut über die bisher erreichten Leistungen des Frauenchores. Anlässlich ihres Herbstkonzertes am 15.10.2017 im Helmstedter Juleum werden die Sängerinnen das Ergebnis einem breiten Publikum präsentieren. 

 

2016

 

Auftritt beim Weihnachtsmarkt im Hotelpark Avalon in Königslutter

27.11.2016

 

Jedes Jahr am 1. Advent veranstaltet das Avalon Hotel in Königslutter einen Weihnachtsmarkt. Auf allen Gängen des Hotels werden Kunsthandwerk und so allerlei weihnachtliche Deko angeboten. 

Zum ersten Mal durften wir diesen wirklich schönen Weihnachtsmarkt musikalisch umrahmen. 

Im großen Saal des Hotels sangen wir 30 Minuten lang einen Querschnitt aus bekannten und unbekannten europäischen und auch weltweiten Advents- und Weihnachtsliedern. Die Zuhörer waren begeistert und natürlich wurden wir nicht ohne Zugabe entlassen.

Text: Marcus Voigt


Konzert des Helmstedter Frauenchors
16.10.2016

Höhepunkt eines jeden Chorjahrs ist für den Helmstedter Frauenchor das eigene Herbstkonzert, das diesmal unter dem Motto „Wir l(i)eben Musik“ stand. In der voll besetzten Aula des Juleum konnte als Hausherr auch der neue Landrat Radeck begrüßt werden. Mit dem Prélude zum Te Deum, der offiziellen Eurovisionshymne, wurde das Konzert von den Sängerinnen eröffnet.

Chorleiter Marcus Voigt hatte wieder ein abwechselungs- und umfangreiches Programm zusammengestellt. Von geistlichen Werken über Musical-Melodien aus dem „König der Löwen“ (Der ewige Kreis) oder „Tarzan“ (Dir gehört mein Herz) bis hin zu rhythmischen afrikanischen Gospels und Schlagermelodien wie Abbas „I have a dream“ reichte die Bandbreite. Berührende Momente gab es bei „Tears in heaven“, „Can’t help falling in love“ und „Only you“ beschäftigten sich mit der Liebe, dem am häufigsten besungenen Gefühl.

Die „Happy Ladys“ aus Dibbesdorf unter der Leitung von Annemarie Klante waren bereits das zweite Mal im Juleum zu Gast und wussten die Zuhörerschaft auf ganzer Linie zu überzeugen. Beschwingt und locker sangen sie sich mit einem Medley der „Geschichten aus Paris“, dem Gospel „Give Glory to God“ oder „Andante, andante“ aus der Feder von Abba in die Herzen aller. Auch deutsches Liedgut wie „Dat du min Leevsten büst“ wurde auf niederdeutsch einfühlsam vorgetragen.

Besonders zu erwähnen waren zwei Solo-Einlagen von Barbara Bölling, die Mozarts „Ave verum corpus“ und den Schlager „Bel Ami“ mit geschultem, kräftigen Sopran und der Unterstützung von Claudia Michaely am Flügel zu Gehör brachte. Claudia Michaely zeigte ihr virtuoses Spiel wiederum auch stellenweise als Begleitung des Helmstedter Frauenchors. Mit launigen Worten führte Annelie Borstelmann durch das Musikprogramm und entlockte ganz nebenbei so manchem Konzertbesucher ein Schmunzeln. Beide Chöre beendeten gemeinsam inmitten der Zuhörer mit dem „Zulu Prayer“, einem inbrünstig gesungenen Gebet, den Nachmittag. Die Vorsitzende des Frauenchors, Susanne Klotzsche, bedankte sich bei allen auf der Bühne Beteiligten mit obligatorischen Blumensträußen.
Text: Annelie Borstelmann
22.07.- 24.07.2016
Chorwochenende im Kloster Michaelstein

Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Wie in den vergangenen Jahren war das Kloster Michaelstein bei Blankenburg für den Helmstedter Frauenchor wieder ein Ort der Einkehr und des intensiven
Probens, um sich auf Kommendes vorzubereiten. Während des von Chorleiter Marcus Voigt und der Sängerin und Stimmbildnerin Kathi Bosse betreuten Wochenendseminars ging es hauptsächlich darum, neue Chorwerke einzuüben, die Atemtechnik zu schulen und durch das Training stützender Muskeln ein besseres stimmliches Klangergebnis zu erzielen.
Im Hinblick auf das am 16. Oktober 2016 im Helmstedter Juleum stattfindende eigene Chorkonzert, zu dem der Frauenchor ´Happy Ladys` aus Dibbesdorf wieder geladen ist, sind zusätzliche Übungseinheiten im Kloster von besonderer Bedeutung.

Bei einer geführten Nachtwächter-Wanderung durch Blankenburgs Straßen und holprigen Gassen am ersten Abend tauchten die Teilnehmer in die dunkle Stadtgeschichte ein. Ein erfolgreiches Wochenende, an dem auch der Spaß nicht zu kurz kam, liegt hinter den Sängerinnen.
Text: Annelie Borstelmann
05.05.2016
Chorauslug an Himmelfahrt bei herrlichem Bilderbuchwetter

In diesem Jahr ist der Himmelfahrtstag schon früh im Jahr auf den 05. Mai gefallen. Damit stiegen die Befürchtungen, dass uns das Wetter den Tag verregnen könnte. Doch bei herrlichem Sonnenschein konnten wir den Tag genießen.
Um 08.00 Uhr sind wir mit dem Busunternehmen Schliephake und einem netten Busfahrer vom „Gummibahnhof“ in Helmstedt in Richtung Harz gestartet. Unser erstes Ziel an diesem Tag war der Ort Günthersberge. Dort gibt es das Mausefallen- und Kuriositätenmuseum. Die Inhaberin – Frau Knepper – hat uns in einem alten Fachwerkhaus erwartet. Ein wenig in die Schulzeit zurückversetzt, wurden wir in der Mausefallenkunde „unterrichtet“. Es gab nicht nur die unterschiedlichsten Fallentechniken zu bewundern, sondern auch mumifizierte Mäuse, die nichts für schwache Nerven oder Menschen mit Mäusephobie waren.
Der zweite Teil des Museums beschäftigt sich mit der Geschichte der Toilette und diese wird an herrlichen Anschauungsstücken erklärt. Das älteste Örtchen zum Besichtigen und nicht zum Benutzen hat schon fast 500 Jahre überlebt. Das ist gleich das Stichwort, denn im vergangenen Jahr gab es einen schlimmen Brand in der Nachbarschaft und die Flammen haben auch die Nebengebäude des Museums und Großexponate auf dem Hof verschlungen. Ein schwerer Schlag für Frau Knepper, die schon ihren Mann durch eine Krebskrankheit verloren hat. Was wäre gewesen, wenn die Feuerwehr das Haupthaus nicht gerettet hätte. So viele Geschichten, die an den Exponaten hängen, wären ausgelöscht. Nebenbei gibt es dort noch ein wenig Trödel zum Stöbern und Kaufen – ein Ausflug der sich lohnt.
Nach Günthersberge führte uns die Fahrt weiter auf den Auerberg, um das größte eiserne Kreuz der Welt – das Josephskreuz – zu bestaunen.
Wer ausreichend Luft hatte und auch die Beine noch mobil waren, konnte über 200 Stufen bis zur Spitze des Kreuzes laufen und dann bei herrlicher Sicht den Harz von oben sehen. Viele Ausflügler, insbesondere mit dem Motorrad, haben wir auf dem Auerberg getroffen. Ein DJ hat für Stimmung gesorgt und sogar Live-Musik hat nicht gefehlt. Für den kleinen Hunger gab es Grillwurst, aber wir hatten in der Gaststätte Mittagessen bestellt. Die Bedienung war flott und das Essen hat geschmeckt. Die Zeit war sogar

ausreichend, so dass wir draußen noch eine Weile der Musik lauschen konnten, bevor wir die Weiterfahrt nach Stolberg angetreten haben. Zum Glück durfte der Bus bis zum Kreuz hochfahren. Eine Wanderung wäre sicher auch schön gewesen, aber wäre zu anstrengend geworden.
In Stolberg hatten wir Plätze im FRIWI-Café, welches zur Keksfabrik gehört, bestellt. Dort konnte jeder leckeren Kuchen oder auch einen schönen Eisbecher essen. Vorab ging es aber erst noch zum Fabrikverkauf der Keksfabrik FRIWI (ehemals VEB Feinbackwaren). Für jeden Geschmack war etwas dabei und jeder hat sich eine Reserve eingekauft. Stolberg ist ein schönes, kleines Fachwerkstädtchen, was auch gerade Himmelfahrt gut besucht war. Der eine oder andere hat sich noch etwas die Beine vertreten bevor uns der Busfahrer wieder direkt vor dem Café abgeholt hat.
Gegen 18.15 Uhr hatte uns Helmstedt wieder. Ein rundum gelungener Tag! Ich denke – auch für die Ehemänner, die den „Herrentag“ lieber mit uns verbringen wollten. Bei denen möchte ich mich nochmals herzlich bedanken und ich hoffe, sie kommen gern wieder mit.

Eure „Leisereiterin“

Text: Peggy Walter

17.04.2016
Frauenchor überzeugte im Brunnentheater

Die diesjährige Veranstaltung des Kreismusikrats im Helmstedter Brunnentheater stand unter dem Motto „Wir musizieren“ und zeigte wieder einmal auf, wie breit gefächert das musikalische Angebot im Landkreis Helmstedt ist. Es waren zum Beispiel die Posaunenchöre St. Michaelis und Emmerstedt sowie das Aerophon des Julianum vertreten, als Gesangsgruppen traten der Shanty-Chor und der Gospelchor „Color and Joy“ aus Emmerstedt auf. Die Helmstedter Chorvereinigung war als Frauenchor unter der bewährten Leitung von Marcus Voigt mit „Can’t help falling in love“ zu hören, sang schmissig den alten Schlager der „Capri-Fischer“ und erntete auch für das gefühlvoll dargebotene „My way“ starken Beifall des Publikums. Matthias Wengler führte humorvoll locker durch das Programm.

Text: Annelie Borstelmann

2015

22.12.2015
Singt Weihnachten

Zum ersten Mal nahm unser Chor am vorweihnachtlichen offenen Singen in der St.Stephani Kirche teil. Mit großer Freude haben wir unseren Beitrag zu diesem stimmungsvollenAbend gegeben.
Es war für uns ein wunderbarer Abschluss eines erfolgreichen Jahres.

16.12.2015
Eigene Weihnachtsfeier mit Ehrungen

Zum Abschluss unseres Chorjahres fand unsere Weihnachtsfeier diesmal im Vereinsheim des Gartenverein Goldene Aue statt. Dort erwartete uns ein weihnachtlich geschmückter Raum und ebenso weihnachtlich dekorierte Tische. Diese Tischdekoration hatte unsere Sangesschwester Sabine Zwernemann bereits zu Hause vorbereitet. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön dafür!
Am Anfang unserer Feier standen einige vom Chor vorgetragenen Lieder und die Ehrungen unserer langjährigen Mitglieder.
Geehrt wurden Annelie Borstelmann für 40 Jahre (2. von links) und Hannelore Szczecinski für 35 Jahre (3. von links). Nicht anwesend war krankheitsbedingt Christel Moryson, sie wurde ebenfalls für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Die Ehrung durch den Niedersächsischen Chorverband übernahm an diesem Abend Wolfgang Deuse (ganz rechts).
Ebenfalls auf dem Bild unser Chorleiter Marcus Voigt (ganz links) sowie die 1. Vorsitzende Susanne Klotzsche (2.von rechts)

Nach den Ehrungen und Liedbeiträgen konnten wir uns dann am sehr schmackhaften kalt-warmen Buffet stärken. Dieses wurde uns von der Wirtin des Vereinsheimes zubereitet.
Es wurde noch lange geplaudert und erzählt und auch einige sehr erheiternde Vorträge lockerten den gemütlichen Abend auf.

Da die Ehrungen für 2014 auch erst in diesem Jahr stattfinden konnten,möchten wir die Geehrten an dieser Stelle ebenfalls vorstellen:
Von links vorne: Bettina Kruse für 25 Jahre, Dieter Günther für 10 Jahre und Conny Hauser ebenfalles für 10 Jahre.
Nicht mit auf dem Foto war krankheitsbedingt Elfriede Bunk. Sie konnte von unserem Chor für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden!

12.12.2015
Adventlicher Nachmittag im Altenheim am Wallplatz

Es ist schon fast Tradition, dass wir im Altenheim am Wallplatz einen kleinen adventlichen Nachmittag musikalisch gestalten. In diesem Jahr unter der Leitung unserer Sangesschwester Annelie Borstelmann, da unser Chorleiter leider verhindert war. Mit kleinen Weihnachtsgedichten umrankte Annelie Borstelmann unsere dargebrachten Lieder. Auch die Zuhörerinnen und Zuhörer hatten viel Gelegenheit, mit kräftiger Stimme in die Weihnachtslieder einzustimmen. Dies taten sie dann auch mit großer Freude. Gerne haben wir die Einladung für das nächste Jahr angenommen und hoffen, allen Bewohnerinnen und Bewohnern auch dann wieder mit unserer kleinen Adventsstunde eine Freude machen zu können.

02.12.2015
Der Weihnachstmarkt in Helmstedt

Auch in diesem Jahr hatten wir einen Auftritt auf dem Helmstedter Weihnachtsmarkt. Mit abwechslungsreichen Liedern im Gepäck trafen wir uns am Wäldchen des Weihnachtsmarktes. Pünktlich um 18 Uhr erklangen unsere weihnachtlichen Lieder und wurden von den vielen Zuhörer mit kräftigem Beifall honoriert. Wir alle freuen uns schon auf den Weihnachtsmarkt 2016.

11.10.2015
Eigenes Konzert in der Aula des Juleum in Helmstedt

Helmstedter Frauenchor in Bestform
„Musik - die Sprache der Welt“, die ohne Worte auskommt und alle kulturellen und sprachlichen Barrieren überwindet, war das diesjährige Motto des Konzerts des Frauenchores der Helmstedter Chorvereinigung am Sonntag im Juleum in Helmstedt. Als Schlüssel zum Öffnen der Herzen bezeichnete Annelie Borstelmann, die das Konzert moderierte, die Musik. Locker und humorvoll streute sie kleine Anekdoten ein und nahm die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise quer durch das Programm, was mit reichlichem Applaus belohnt wurde. Der Frauenchor unter Leitung von Markus Voigt zeigte sich in Bestform, präsentierte unter die Haut gehende Stücke wie „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Hail Holy Queen“ aus dem Film „Sister Act“ oder das von Frank Sinatra bekannte „My way“ genauso gefühlvoll wie „An Irish Blessing“. Voller Inbrunst und Empfindsamkeit wurden geistliche Lieder wie „I sing holy“ oder das durch Elvis Presley bekannte „Can’t help falling in love“ interpretiert, um gleich darauf mit fröhlichen Gospels aus Afrika wie „Si ma ma ka“, „Thina Singo“ oder „Yakanaka Vhangeri“ das Publikum zu begeistern. Auch Schlager wie „Barbara Ann“, „Heimweh“ oder die „Capri-Fischer“ bot der Frauenchor mal flott, mal sehnsuchtsvoll dar, zeigte vielseitig die ganze Bandbreite seines Könnens.

Der Männergesangverein Grasleben unter der Leitung von Monika Wrobel trug mit lebenslustigen rund um den Wein wie „Ich weiß ein Fass im tiefen Keller“, der „Frater Kellermeister“ und „Aus der Traube in die Tonne“ zur fröhlichen Stimmung des Nachmittags bei, besang „Die wahre Liebe“ und nahm die Jägerschaft bei der von Reinhard Mey stammenden „Diplomatenjagd“ humorvoll auf die Schippe, was mit donnerndem Applaus honoriert wurde.

Claudia Michaely begleitete den Frauenchor bei einigen Stücken am Flügel und bezauberte das Publikum sowohl mit dem „Duetto“ aus „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn Bartholdy als auch mit „Bess, you ist my woman now“ aus „Porgy and Bess“ von George Gershwin.

„Gute Lehrer brauchen Liebe und Leidenschaft“, das bescheinigte Moderatorin Annelie Borstelmann den beiden Chorleitern und dankte ihnen für die vorbildliche ehrenamtliche Tätigkeit. Das Fazit des Nachmittags: Ein überaus gelungenes Konzert und ein begeistertes Publikum, das sich während der Pause mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen stärken konnte und erst nach einigen musikalischen Zugaben entlassen wurde.
Text: Annelie Borstelmann
Unser Gastchor: der Männergesangverein von 1879 Grasleben e.V.

20.09.2015
Gemeindefest der St. Christophorus Kirche

Während des Gemeindefests der St.Christophorus Kirchengemeinde durften wir in der Kirche einen kleinen Ausschnitt unseres Repertoirs darbeiten. Da unser Chorleiter seinen wohlverdienten Urlaub nahm, sangen wir unter der wunderbaren Leitung unserer Sangesschwester Annelie Borstelmann. Unsere Lieder erfreuten sichtbar und hörbar das Publikum, so dass wir hoffen, den ein oder anderen auch an unserem Konzert am 11.10. im Juleum begrüßen zu können.
Text: Barbara Bölling

12.07.2015
Musikfest Schöningen 2015
Foto: Hans-Jürgen Trommler

8000 Besucher kamen in die Stadt - davon 2000 Mitwirkende, unter anderen der Frauenchor der Helmstedter Chorvereinigung
"Wir zeigten wieder ein buntes Programm, das von unserem Chorleiter perfekt zusammengestellt war. Zum Auftakt ein schwungvolles "Bongo - Bongo" und "Can´t Help" von Elvis; mit einfühlsamen und lustigen Gospels
endete der Vortrag. Die Zuhörer waren begeistert, der Beifall groß."
Text: Ingrid Hoffmann
27.06.2015
Auftritt beim Konzert der "Happy Ladys" in Dibbesdorf

Beim Jubiläumskonzert der Happy Ladys durften wir mit unseren Liedern das Festprogramm bereichern. Trotz Regenguss von oben, fanden sehr viele Zuhörer den Weg in die Festhalle. Ein abwechslungsreiches Programm wurde vom Chor aus Dibbesdorf dargeboten, mit vielen unterschiedlichen musikalischen Gästen. In der Pause und nach dem Konzert hatten die Ladys für das leibliche Wohl all ihrer Gäste

wunderbar gesorgt.Vielen Dank, dass wir an diesem Konzert teilnehmen durften.

2014

18.12.2014
Aller guten Dinge sind drei …

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind in das DRK-Seniorenpflegeheim am Wallplatz, sondern auch die Helmstedter Chorvereinigung, um die Bewohner und Pflegekräfte mit Sang und Klang auf die bevorstehenden Festtage einzustimmen. Andächtig lauschten alle einen Tag vor dem dritten Advent dem Chorvortrag und sangen sogar einige bekannte Weihnachtslieder mit. Einen Tag später traten die Sängerinnen unter Leitung von Marcus Voigt während des Gottesdienstes in der St. Christophorus-Kirche als Dankeschön für die Hilfe bei der Suche nach einer neuen Heimstatt auf. Das bisherige Vereinslokal ´Funkes Bräustübl` hatte nämlich vor Wochen ohne Vorwarnung geschlossen.
Mit einem gemütlichen Beisammensein im Restaurant ´Mykonos`, einem gemeinsamen Essen und dem abschließenden “Ipharadisi“ auf den Lippen beendete der Frauenchor gestern ein erfolgreiches Chorjahr. Der erste Singabend findet im Januar im Gemeindehaus von St. Christophorus statt. Sangesfreudige Frauen, die sich erstmals der Helmstedter Chorvereinigung anschließen möchten, sind herzlich willkommen.

Text: Annelie Borstelmann

03. und 04.12.
Weihnachtsmarkthütte auf dem Helmstedter Weihnachtsmarkt

Warten auf Kundschaft

Dass die Helmstedter Chorvereinigung nicht nur gut singen kann, sondern auch kreativ ist, hat sie wieder mal an zwei Tagen auf dem Helmstedter Weihnachtsmarkt bewiesen. Unter maßgeblicher Federführung von Sabine Zwernemann wurde die Weihnachtshütte äußerst ansprechend und liebevoll dekoriert und bestückt, um „Handgemachtes“ der Chormitglieder wie Kräutersalze, Marmeladen, Liköre, Weihnachtsbrote, Gebasteltes, Gestricktes und Gehäkeltes feilzubieten. Auch durften die beliebten Wichtelpakete nicht fehlen.
Heidi Dirksen und Beate Beyer als Marktfrauen

Mit altbekannten und neuen Liedern wie „ Wieder naht der heil’ge Stern“ stimmte der Frauenchor am Mittwochabend unter Leitung von Marcus Voigt im Weihnachtswäldchen auf die bevorstehenden Festtage ein und brachte die Augen zahlreicher Zuhörer zum Leuchten. Eine Vertreterin von Helmstedt aktuell – Stadtmarketing bedankte sich bei der Helmstedter Chorvereinigung für ihr Engagement verbunden mit dem Wunsch auf Fortsetzung im kommenden Jahr.

Text: Annelie Borstelmann

11.10.
Herbstausflug nach Braunschweig

Zwei Wochen nach ihrem erfolgreichen Juleumskonzert entdeckte die „Helmstedter Chorvereinigung“ die Langsamkeit, probte Entschleunigung durch fast geräuschloses Dahingleiten auf einem Floß in Braunschweig. Erstes Ziel des Ausflugs war die Oker, auf der ein reichhaltiges Flößermahl serviert wurde. Nebenbei erfuhr der Frauenchor Wissenswertes über Braunschweigs Geschichte sowie die Tier- und Pflanzenwelt am Wasser. Beim anschließenden Besuch des Staatstheaters Braunschweig gab es während einer Führung Einblicke hinter die Kulissen und deren Aufbau für die Abendvorstellung. Auch wurde die hervorragende Akustik des Hauses durch ein von Chorleiter Marcus Voigt spontan angestimmtes Lied des Frauenchores überprüft.
Text:Annelie Borstelmann
28.09.
Unser eigenes Konzert im Juleum in Helmstedt

„Vielfalt der Musik“, unter diesem Motto stand das nun mehr 4. Konzert des Helmstedter Frauenchores. Und diese Vielfalt wurde den Zuhörern im gut besuchten Juleum auch von Anfang bis Ende geboten.

Die Sängerinnen und ihr Chorleiter Marcus Voigt hielten an diesem Nachmittag ein breitgefächertes Programm bereit, durch welches Annelie Borstelmann, wie schon in den vergangenen Jahren, sehr abwechslungsreich führte.
„O Täler weit, o Höhen“ von Mendelssohn Bartholdy, mit diesem Volksliedgut eröffnete der Chor sein Konzert, um im weiteren Verlauf die Besucher musikalisch auf den afrikanischen Kontinent zu entführen. „Sana, Sananina“ überzeugte unter anderem mit wogendem Rhythmus.
Als musikalischer Gast bot der Emmerstedter Posaunenchor „PosEmm“ genau die richtigen Tönen und Lieder zum ausgesuchten Programm der Sängerinnen.
Unter der Leitung von Stefan Schmicker spielten sich die Musiker schnell mitten in die Herzen der Zuhörer. „I will follow him“ aus Sister Act wurde genauso begeistert angenommen, wie die südamerikanischen Rhythmen, die die Bläser hervorragend und schwungvoll darboten.
Dirk Speer ergänzte am Klavier mit „Londonderry Air“ und „Morning has broken“ auf bereits bewährte Art und mit wunderbarem Tastenklang das abwechslungsreiche Programm.
Im zweiten Teil des Konzertes, den der Posauenenchor spritzig mit „Ramona“ und „La Paloma“ eröffnete, zeigten die Sängerinnen des Frauenchor Helmstedt, dass sie auch die ruhigeren Melodien sicher beherrschen. Mit viel Harmonie, großer Sensibilität und Können erzeugten sie mit „My way“ bei ihren Zuhörern Gänsehaut-Gefühl pur und auch manche Träne wurde verstohlen weggewischt.
PosEmm trug anschließend souverän mit „Summertime“ und „What a Wonderful World“ dieses Lebensgefühl weiter.
Mit flotten Schlagermelodien leitete der Frauenchor den krönenden Abschluss des Konzertes ein und verabschiedeten sich bei seinen Zuhörerinnen und Zuhören mit den bekannten „Capri-Fischern“.
Lang anhaltender Applaus bezeugte Allen, dass dieser Nachmittag den Geschmack der Besucher ganz und gar getroffen hatte.
01.06.
Frauenchor im Kloster Michaelstein

Jedes Jahr im Wonnemonat Mai fährt die Helmstedter Chorvereinigung für ein Wochenende
ins Kloster Michaelstein bei Blankenburg. Es ist dass dritte Mal in Folge, dass sich der Frauenchor im Harz auf sein Herbstkonzert vorbereitet hat. Unter Leitung von Chorleiter Marcus Voigt und dem Musikpädagogen/-therapeuten Oliver Schöndube wurden Sopran- und
Altstimmen einzeln und gruppenweise geschult. Neues Liedgut stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Trotz intensiver und anstrengender Proben kam die Geselligkeit auch diesmal nicht zu kurz. Vor Beginn des Seminars gab es während einer Führung in der Glasmanufaktur Derenburg manches zerbrechliche Kunstwerk zu bestaunen und zu erwerben.
Text: Annelie Borstelmann
01.06.2014
Stimmbildung

Wozu soll Stimmbildung eigentlich gut sein, worin liegt ihr Nutzen? Jeder Mensch hat schließlich eine Stimme, es sei denn, er hat sie krankheitsbedingt verloren - die Stimmabgabe bei Wahlen gehört nicht dazu. Ab dem frühen Kindesalter ist die menschliche Stimme so zu benutzen, dass Mitmenschen sie verstehen. Verständlich sprechen ist das eine, aber singen, so richtig singen, d. h. die Sprache mit Tönen rhythmisch zu unterlegen und dadurch zu verschönern, kann man das lernen? Man kann, vorausgesetzt
man ist dazu bereit und lässt sich nicht durch andere Zeitgenossen entmutigen. Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit zu singen. Allen am Gesang Interessierten werden z. B. Stimmbildungs-Seminare der jeweiligen Chorverbände empfohlen. Scheinbar Unwichtiges, wie das richtige Stehen während des Singens, wird dort als erstes gelehrt. Aufwärmphasen der Stimmen erfolgen danach durch stufenweises Nachsingen von Tönen. Welche Körpermuskeln gestärkt werden müssen, damit eine Stimme voll klingt, wird ebenfalls vermittelt.
Nur ein durchtrainierter Körper mit Muskeln an den richtigen Stellen ist Garant für eine gute Stimme. Auch an einer deutlichen Textaussprache beim Gesang wird unter Zuhilfenahme eines Weinkorkens im Mund gefeilt. Wie ein Handwerker, der hochwertiges Werkzeug im Beruf benötigt, ist für eine Sängerin Stimmtraining durch regelmäßiges Üben und Wiederholen, ggfs. auch vor dem Spiegel, wichtig, um ein optimales Klangergebnis zu erzielen. Sehr hohe oder auch tiefe Töne werden unangestrengt und angstfrei gemeistert, jedoch ein Stimmumfang von vier Oktaven, wie der amerikanischen Sängerin Mariah Carey nachgesagt wird, ist von keinem Laien zu erreichen. Egal, richtiges Atmen mit langen Spannungsbögen oder das wichtige chorische Atmen beherrschen Seminar-Teilnehmerinnen anschließend aus dem ff. - gedehnte Therabänder helfen, die Atemluft gezielt zu steuern. Wenn nur nicht die Aufführungsangst, das lästige Lampenfieber vor Auftritten, wäre. Angeblich soll es ja dazugehören. Es erfordert Mut und Selbstvertrauen, es zu überwinden. Auch dabei hilft kräftiges Durchatmen.
Text: Annelie Borstelmann

12.03.
Jahreshauptversammlung 2014

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Helmstedter Chorvereinigung in ihrem Vereinslokal „Funkes Bräustübl“.
An diesem Abend wurden auch die Ehrungen durch den Chorverband vorgenommen.
Geehrt wurden Nora Wiedemann für 40 Jahre Mitgliedschaft, Elly Günter für 10 Jahre Mitgliedschaft sowie Barbara Bölling für 15 Jahre Vorstandsarbeit.
Während der Weihnachtsfeier 2013 konnte der Chor bereits Inge Kalin und Marita Becker für jeweils 35 Jahre Mitgliedschaft ehren.
Bei ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr lies die 1.Vorsitzende Susanne Klotzsche die erfolgreichen Auftritte des Frauenchores Revue passieren. So bot der Chor beim Konzert des Kreismusikrates im Brunnentheater einen viel beachteten Auftritt. Auch bei ihrem eigenen Konzert Anfang September konnten die Sängerinnen und ihr Chorleiter Marcus Voigt das Publikum im vollbesetzten Juleum von ihrem Können überzeugen, so Susanne Klotzsche in ihrem Bericht.
Das Chorbezirkschorkonzert in Jerxheim Ende September wurde ebenfalls vom Frauenchor mitgestaltet. Susanne Klotzsche erinnerte auch an das Konzert, welches von der Lebenshilfe im Oktober im Brunnentheater veranstaltet wurde. Auch hier konnte der Chor sein Können unter Beweis stellen.
Die Helmstedter Chorvereinigung hat sich in den vergangenen dreieinhalb Jahren einen sehr guten Ruf als Frauenchor erarbeitet, was auch der Chorleiter seinen Sängerinnen gerne bestätigte.
Das macht Mut, den eingeschlagenen Weg weiterhin zu beschreiten, bedeute aber auch, weiterhin intensiv zu arbeiten, damit dieser Ruf erhalten und weiter ausgebaut werden kann, betonte Marcus Voigt.
Auch die geselligen Ausflüge und Veranstaltungen des Chores, vom Vergnügungsausschuss wunderbar vorbereitet und durchgeführt, haben den Mitgliedern große Freude bereitet, wusste Susanne Klotzsche zu berichten.
Für 2014 stehen schon einige Auftritte im Terminkalender des Chores. So zum Beispiel das eigene Konzert am 28.09.2014. Dafür wird bereits intensiv geübt, unter anderem an einem Chorwochenende in Blankenburg Ende Mai
Nachdem sich der Chor 2013 wieder erfolgreich für 2 Tage mit einer Weihnachtsmarkthütte präsentiert hatte, wurde auch für 2014 ein Termin auf dem Weihnachtsmarkt gebucht.
Die Sängerinnen können gemeinsam mit ihrem Chorleiter Marcus Voigt auf ein sicherlich arbeitsintensives, aber auch vielversprechendes Jahr 2014 blicken.
Text: Barbara Bölling
30.03.2014
Wanderung in den Frühling

Zum Petersberg, dem Aussichtspunkt am Lappwaldsee, führte die Wanderung der Helmstedter Chorvereinigung. Chorleiter Marcus Voigt hatte seine Stimmgabel diesmal zu Hause gelassen. Das Tagebau-Gewässer, das sich an diesem sonnigen Frühlingstag zu Beginn der Sommerzeit nebelverhangen präsentierte, gibt stets Raum für Spekulationen über die spätere Nachnutzung. In der Vereinsgaststätte des Frauenchores, Funkes Bräustübl, warteten schon einige Sangesschwestern auf das Eintreffen der Wanderer. Der Chef des Hauses, Christian Beer, hatte inzwischen ein reichhaltiges Buffet vorbereitet, das allen Beteiligten gut mundete.
Text: Annelie Borstelmann
12.03.2014

Jahreskonzert des Kreismusikrates

Das achte Jahreskonzert des Kreismusikrates am 02. März 2014 im Helmstedter Brunnentheater unter seinem Vorsitzenden Gheorghe Herdeanu beinhaltete sowohl Chor- als auch Instrumentalmusik. Begeisterung und eine gute Ausbildung konnte allen „Bühnenarbeitern“ bescheinigt werden, wie dem Akkordeonorchester unter Paul Hottmann, der Warberger Blaskapelle und dem Emmerstedter Posaunenchor unter Stefan Schmicker, dem Musikzug der Süpplingenburger Feuerwehr unter Andreas Klein, dem Pianisten und den beiden Chören. Mathias Wengler überzeugte als humorvoller Moderator mit Informationen zu den einzelnen Gruppen. Der einzige Solist des Nachmittags, der vierzehnjährige Pianist Justus Bieber, der vor kurzem im Bezirksentscheid von „Jugend musiziert“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, spielte vier Stücke der Klassik und Romantik auswendig und mit großer Ausdruckskraft. Die Süpplinger Chorgemeinschaft, am Klavier begleitet von Paul Schavan, war mit „Traum von Amsterdam“, „Island in the sun“ und „New York“ zu hören.
Eine sichere Intonation und ein homogener Chorklang wurde dem Frauenchor der Helmstedter Chorvereinigung unter der Leitung von Marcus Voigt bescheinigt, der a cappella und schwungvoll von Kingston Town, Lateinamerika (Samba lele) und dem Sommer (Wie herrlich grünen Baum und Strauch) sang. Die Vielfalt der einzelnen Darbietungen machte dieses wunderbare Konzert aus, das der Musikratsvorsitzende Herdeanu mit dem Posaunenchor St. Michaelis und dem Medley aus „Jesus Christ Superstar“ eröffnete und nach reichlichem Beifall mit der Zugabe „Tage wie diese“, dem bekannten Hit der Toten Hosen, schloss.

Text: Annelie Borstelmann

Foto: Volker Linne

2013

08.09.2013
Frauenchor-Konzert im Juleum ein voller Erfolg

„Eine kleine Melodie“,- so lautete das Motto des diesjährigen Konzertes des Helmstedter Frauenchores, welches im sehr gut besuchten Juleum stattfand. Mit eingeladen waren der Wolfsburger Frauenchor e. V. und der SKG Frauenchor „Happy Ladys“ Dibbesdorf e. V. Durch die unterschiedlichen Chöre präsentierte sich dem Publikum ein sehr abwechslungsreiches Programm. Der Helmstedter Frauenchor eröffnete die Veranstaltung mit den Liedern “Eine kleine Melodie“, „The Rose“, „ Samba Lelé“ und“ Jamaica Farewell.“ Der zweite Teil bestand aus afrikanischen Liedern, wobei insbesondere die südafrikanische Nationalhymne „Nkosi sikelel’i‘ Afrika“ und Ipharadisi herausragten. Bei „Ipharadisi“ brillierte der Chorleiter Marcus Voigt mit Solo Einlagen, die seine sehr schöne Baritonstimme hervor hob. Im Schlussteil der Helmstedter Sängerinnen wurden alte Schlager dargeboten, wobei das Publikum bei dem Lied „Ich war noch niemals in New York“ kräftig mit einstimmte. Insgesamt hatte der Frauenchor eine Liedauswahl, die beim Publikum sehr großen Anklang fand.
Auch die Happy Ladys aus Dibbesdorf, unter der Leitung von Annemarie Klante, wurden ihrem Namen gerecht und brachten das Publikum insbesondere mit ihrem Schlusstitel „Rock my soul“ so richtig in Fahrt. Aber auch die weiteren Lieder, um nur einen Ausschnitt zu nennen, wie „Down by the Riverside“, „Hambani Kahle“, „ Ich hab‘nen Traum“ und „The lion sleeps tonight“, waren wunderbar anzuhören.
Ein ganz anderes Programm bot der Wolfsburger Frauenchor e. V. unter der Leitung von Anke Seydell, die ausgebildete Sopranistin ist. „O Gott lass die Sterne glühn“, „Die (un)heile Welt“ „Bleib nicht stehn“, sowie humoristische Darbietungen über Reh, Regenwurm, Grille, Hahn, Fuchs, Igel und die Ameisen waren Teil ihres Programms. Die sehr gut geschulten Stimmen und die interessante Auswahl der Stücke wurden auch mit sehr viel Applaus vom Publikum belohnt.
Abgerundet wurde das Programm durch Dirk Speer. Er begleitete den Helmstedter Frauenchor bei den alten deutschen Schlagern am Klavier und erfreute die Zuhörer auch mit zwei Solo-Einlagen: „You are the Sunshine“ und „I like Chopin“.
Anerkennung gebührt auch Annelie Borstelmann, die gekonnt und unterhaltsam durch das Programm führte. Die erste Vorsitzende der Helmstedter Chorvereinigung, Susanne Klotzsche, zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung und bedankte sich bei allen, die am Erfolg dieses Konzertes mitgewirkt haben. Vielleicht wurde bei einigen Zuhörerinnen durch das Konzert Freude am Singen geweckt. Der Helmstedter Frauenchor steht weiteren Sängerinnen immer offen. Interessierte sind herzlich willkommen, einfach mal zu „schnuppern“. Geprobt wird jeden Mittwoch von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in „Funkes Bräustübl“.
Text: Bärbel Quast

18.07.2013
Singen im Chor fördert die Gesundheit

Wenn Sie Ihre Abwehrkräfte dauerhaft stärken wollen, geben wir folgenden Tipp: Werden Sie Sängerin in unserem Frauenchor. Gesang kommt von und geht zu Herzen, verleiht unserer Energie Flügel und macht glücklich, ist gut für die Psyche, kräftigt und stärkt die Lungenflügel und unser Immunsystem, vertreibt Ängste und Langeweile. Singen ist höchst heilsam und außerdem die sanfteste Methode, um unser Schmerzempfinden zu mindern. Chorsänger sollen im Krankheitsfall sogar mit weniger Medikamenten auskommen, heißt es. Fragen Sie demnächst Ihren Arzt oder Apotheker.

Singen ist der beste Gesundheitserreger, den man sich vorstellen kann. Singende Krankenhauspatienten fördern durch schnellere Genesung und kürzere Liegezeiten die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung. Warum also nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und Singen fest im Klinikalltag verankern? Es wäre bestimmt einen Versuch wert, eine Abteilung in der Helmstedter Helios-Klinik St. Marienberg unter Leitung eines Dr. Musikus einzurichten. Kliniknetzwerke über ´Singende Krankenhäuser` soll es bereits geben. Kleiner Wermutstropfen am Rande: Bisher wird das heilsame Singen im Chor leider noch von keiner Krankenkasse bezuschusst.
Text: Annelie Bostelmann

31.05.-02.06.2013
Chorwochenende in Blankenburg

Der Helmstedter Frauenchor „on Tour“ zum Chorwochenende nach Blankenburg im Kloster Michaelstein. Doch auf dem Weg dorthin wurde in Langenstein erst mal eine Kaffeepause eingelegt und anschließend haben wir die sehr eindrucksvollen Höhlenwohnungen von Langenstein besichtigt.
Und dann endlich waren wir im Kloster! Vorfreude, Neugierde und Tatendrang machten sich in unserer Runde breit. Unser Chorleiter Marcus Voigt hatte wieder ein sehr reichhaltiges Programm zusammengestellt. Vor neuen Liedern, die wir lernten, wurde uns auch richtiges Atmen beigebracht. Die Lockerungsübungen sorgten dabei für viel Spaß. Wie schön, dass Marcus so gute Nerven hat. Nach dem Abendessen gingen wir zum gemütlichen Teil über. Da wurden dann Stimmungslieder geträllert, der eine oder andere Witz erzählt und ausgiebig geschwatzt. Nach dem Motto „gelernt wird morgen wieder“. Und so war es dann auch.
Es war anstrengend aber sehr schön .Wir freuen uns schon auf das Chorwochenende 2014.
Text: Sabine Zwernemann

09.05.2013
Was war das für ein schöner Tag!!!!

Himmelfahrt 09.05.2013 und eine super Grillfeier bei unserer Chorschwester
Barbara Grünewald, die uns Garten und Garage zur Verfügung stellte.
Die Chorfrauen sorgten durch selbstgemachte Salate, Zaziki, Pesto, Brot und
Kuchen für das leibliche Wohl. Würstchen, Fleisch und Fisch gab es auch in
verschiedenen Varianten. Gegen trockene Kehlen wurde Saft, Bier und Wasser
getrunken. Wir haben viel gelacht, gesungen und erzählt und somit wieder für
unsere harmonische Gemeinschaft gesorgt. Ich glaube die Bilder sprechen für sich.
Text: Sabine Zwernemann

25.04.2013
Singefreizeit des Frauenchors im Kloster Michaelstein

Der Frauenchor der Helmstedter Chorvereinigung hält vom 31.05. bis 02.06.2013 wieder Einkehr im Kloster Michaelstein bei Blankenburg. Wie bereits im vergangenen Jahr werden diese Tage zur intensiven Vorbereitung auf das am 01.09.2013 im Helmstedter Juleum stattfindende eigene Chorkonzert genutzt. Unter Chorleiter Marcus Voigt wird dabei sowohl an der Atem- als auch Gesangstechnik der Sängerinnen beim gemeinsamen Erarbeiten neuer Stücke gefeilt. Die waldreiche Umgebung und Abgeschiedenheit der im Kloster ansässigen sachsen-anhaltinischen Musikakademie bieten außerdem Zeiten der Ruhe und Entspannung, auch wird die Geselligkeit während der Singefreizeit des Frauenchores ganz gewiss nicht zu kurz kommen.
Text: Annelie Borstelmann

22.04.2013
Helmstedter Kreismusikrat bot viel Abwechslung beim Chor- und Orchesterkonzert

Das Chor- und Orchesterkonzert mit neun verschiedenen Gruppen des Kreismusikrates
unter dem Motto „Wir musizieren“ am 20. April 2013 im Helmstedter Brunnentheater
fand bei den Zuhörern großen Anklang. Eine verrückte Musikauswahl, schrieb die
Braunschweiger Zeitung tags darauf. Der Frauenchor der Helmstedter Chorvereinigung
unter der Leitung von Marcus Voigt, der auch als Solist auftrat, wusste mit afrikanischen Zulu-Gesängen das Publikum zu begeistern.
Text: Annelie Borstelmann

07.04.2013
Ständchen singen

Der Frauenchor durfte am gestrigen Samstag eine langjährige Sängerin anlässlich ihres besonderen Geburtstages sowie eine große Gästeschar in Süpplingen mit einem Ständchen erfreuen. Vom Kanon über Beethovens ´Ode an die Freude` hin zu Gospel- und südafrikanischen Klängen reichte der musikalische Geburtstagsstrauß, der alle Anwesenden begeisterte.

Der Frauenchor lässt sich im Übrigen gegen einen Obolus auch für besondere Anlässe buchen (rent-a-chor). Wer Interesse an einem Ständchen singen hat, möge sich bitte wegen genauerer Absprachen mit der Vorsitzenden Susanne Klotzsche in Verbindung setzen.

Der nächste Auftritt des Frauenchors steht unmittelbar bevor, bereits am Samstag, dem 20. April 2013, ab 19:00 Uhr im Helmstedter Brunnentheater anlässlich eines vom Kreismusikrat organisierten Konzerts mit neun verschiedenen Ensembles und Musikgruppen aus dem Kreis Helmstedt.
Text: Annelie Borstelmann

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